Staaten machtlos – Bürger schutzlos?

Datendiebstahl und –missbrauch sind längst kein Einzelphänomen mehr. Spätestens seit den Enthüllungen durch Edward Snowden ist das Thema auch in der breiten Öffentlichkeit angelangt. Welche Möglichkeiten hat der Staat seine Bürger besser zu schützen und wie nutzt er sie? Diese Fragen bespricht die Expertenrunde mit Vertretern für das Land, den Bund und die Wissenschaft.

Die Bundesregierung verspricht in ihrer Digitalen Agenda die Infrastrukturen für ein sicheres Netz zur Verfügung zu stellen. Wichtiger Bestandteil ist die Unterstützung für Unternehmen die Anonymisierung und Verschlüsselungstechnologien entwickeln. Christina Kampmann, Mitglied im Deutschen Bundestag wird über ihre Arbeit im Ausschuss „Digitale Agenda“ berichten.

Ulrich Lepper, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, eröffnet die Möglichkeiten die den Bundesländern zur Verfügung stehen. Wie sollten BürgerInnen mit ihren persönlichen Daten umgehen?

Prof. Dr. Michael Waidner von der Fachgruppe Security in Information Technology der TU Darmstadt vertritt die Wissenschaft mit ihren Anforderungen an die Regierung und die Unternehmen. Dabei liegt das Augenmerk Netzwerksicherheit, Verschlüsselungsmethoden sowie Datenschutz- und Sicherheit für Cloud Computing und den vernetzten Smart Homes.