Das Opening der 5. Internetwoche Köln startet mit einem Panel zur „Digitalen Agenda der Stadt Köln“

Zum Start der 5. Internetwoche luden die Veranstalter Stadt Köln und der eco e.V., mit freundlicher Unterstützung durch NetCologne zum Opening-Panel und anschließendem Get-together ins Studio Dumont ein. Die Panel-Diskussion, moderiert von Claudia Hessel (RTL) zum Thema „Digitale Agenda für Köln“ wurde von Stadtdirektor Guido Kahlen eröffnet, seine Gesprächspartner waren Ulf C. Reichardt, Hauptgeschäftsführer IHK Köln, Raymund Witte, Hotspot.koeln und Harald A. Summa, Geschäftsführer eco.

Tenor der Veranstaltung: Die Verzahnung der Interessen von Stadt und ansässigen Wirtschaftsunternhemen der Internetbranche. Die Stadt ist gefordert, Infrastruktur für den digitalen Wandel zur Verfügung zu stellen, genauso sollten sich aber Unternehmen an der digitalen Transformation der Stadt beteiligen.

Stadtdirektor Guido Kahlen leitete das Panel mit den Worten „Nicht nur die Bundesregierung hat eine digitale Agenda, sondern auch die Stadt Köln“. Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass die Stadt das höchste Gründerpotential in Nordrhein-Westfalen besäße. Dennoch dürfe man den Anschluss an Standorte in anderen Bundesländern nicht verlieren und müsse auch weiterhin den Austausch von Ideen für eine gelungene Digitale Agenda vorantreiben.

Raymund Witte von Hotspot.koeln warb daher für die fünf Hotspot Spots die in Köln schon existieren und machte deutlich, dass es in Köln schon möglich sei „auf dem Neumarkt 3000 Menschen mit WLAN zu versorgen“. Das sei mehr als in anderen Städten.
Er sprach sich für mehr Medienkompetenz und Medieneinsatz an Kölner Schulen aus und sieht die „Medienkompetenz als Schlüssel für die Zukunft der Kinder“. Wichtig dabei sei es, die Eltern mit ins Boot zu holen. Denn in deren Generation ist das Misstrauen gegenüber dem Internet oft größer als der Nutzen, den sie für die Zukunft ihrer Kinder sehen.

IHK Hauptgeschäftsführer Ulf C. Reichardt wies auf die frisch gestartete IHK Initiative „Digital Cologne“ hin, die Chancen der Digitalisierung für Branchen, Unternehmen sowie für die Ausbildungs- und Berufswelt für Köln zeigen will. “Es müssen neue Berufsbilder entwickelt werden und wir wollen das stärken“.

Harald A. Summa warb für mehr Gemeinsamkeit und Interessenbündelung aller auf dem Panel anwesenden Vertreter der Internetwirtschaft in Köln.
In diesem Sinne richtet der eco Verband im nächsten Jahr die Kampagne „25 Jahre Internet – Alles Gute. Alles möglich.“ aus, die das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen, den Dialog intensivieren, die Innovationen des Internets besser kommunizieren, Identifikation schaffen und die Nutzung der Angebote stärken will.

Das Schlusswort ergriff sozusagen der Hausherr des Studio Dumont, der stellvertretende Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers Lutz Feierabend. Er erwähnte in seinen Abschlussworten auch die Printmedien und das Fernsehen, die es sich nicht leisten könnten, den andauernden Trend der Digitalisierung zu ignorieren.

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