5 Fragen an… Dr. Thomas Bittner, Organomics

Wer seid Ihr? Stell Euch einmal kurz vor.
Wir sind ein Dienstleister aus Köln und beschäftigen uns mit organisationspsychologischer Beratung und Kundenforschung. Das Themenspektrum reicht von Mitarbeiterführung bis Kundenbeziehungsmanagement (Kundenzufriedenheit, Kundentyp, Kundenpotenzial); dabei arbeiten wir zumeist empirisch und nutzen sowohl qualitative als auch quantitative Methoden. Unsere Kunden sind vor allem Banken und Versicherungen aus der DACH-Region.

Was macht Ihr bei der Internetwoche?
Wir bieten einen eintägigen Workshop an. Dabei geht es um die Frage, wie man Mitarbeiter effektiv führen und somit an das Unternehmen binden kann.

Was erwartet die Besucher auf Euren Events?
Wir erzählen etwas zur Psychologie der Führung; wir machen einen kleinen Test zur Selbsteinschätzung des individuellen Führungsstils (keine Angst – tut nicht weh!); wir stellen Methoden vor, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter nachhaltig binden können, was auch für deren Leistungsfähigkeit wichtig ist. Das Ganze verpackt in Kurzvorträgen, Diskussionen, Fallstudien und praktischen Situationsübungen. Die Teilnehmer werden nützliche Ansätze für ihre praktische Führungsarbeit mitnehmen.

Warum seid Ihr dabei?
Aus unseren Projekten und Studien wissen wir, dass es nicht reicht, tolle Produktideen zu haben, um gute Mitarbeiter anzuziehen und vor allem zu binden. Den Führungskräften kommt hier eine ganz entscheidende Rolle zu. Die Internetwoche ist ein gutes Format, um dies zu kommunizieren. Wir möchten helfen, das Bewusstsein von Gründern und Geschäftsführern von Start-ups und etablierten Unternehmen der Digitalwirtschaft zu schärfen und ihnen zu zeigen, wie man gute Mitarbeiter hält und begeistert – unabhängig vom Produkt.

Was bedeutet das diesjährige Motto „Think global! Act local?“ für Euch?
Die Art und Weise wie Menschen arbeiten hat sich bereits geändert und diese Veränderung wird noch an Dynamik zunehmen. Auch wenn die Mitarbeiter an verschiedenen Orten sitzen und per Web kommunizieren, wird es immer eine gewisse Organisationsstruktur geben. Schon der Gesetzgeber verlangt, dass einer „den Hut auf hat“. (Ob der allerdings der „Bestimmer“ bleibt, ist eine andere Frage.) Und es wird in der künftigen Organisationsstruktur auch immer eine Art von Mitarbeiterführung geben. Der Ansatz, den wir vorstellen, wird weltweit eingesetzt und ist flexibel genug, um neue Formen der Zusammenarbeit zu unterstützen.