5 Fragen an…Philipp Hoffmann, Rushlake Media

Wer seid Ihr? Stellt Euch einmal kurz vor.
Rushlake Media ist eine Filmvertriebsfirma deren Schwerpunkt ganz klar auf dem digitalen Markt liegt. Mit anderen Worten: Video on Demand ist unser großes Thema. Fast alle Leute aus unserem Team kommen eigentlich aus der klassischen Filmwelt. Mein Kollege Christoph und ich haben zum Beispiel noch auf der Filmschule gelernt, mit echtem 16mm und 35mm Filmmaterial zu drehen. Nun ist die Filmbranche schon seit geraumer Zeit und so heftig wie wenige andere Branchen der Digitalisierung unterworfen, durch die sich großartige Chancen ergeben, die aber für traditionelle Player manchmal schwer zu überschauen sind. So ist beispielsweise unser Projekt KINO ON DEMAND ein Angebot für Kinobetreiber, dass sie ihre Wertschöpfungskette durch ein VOD-Angebot in den digitalen Markt hinein verlängern können. Für dieses Produkt wurden wir 2015 mit dem Eco Internet Award in der Kategorie Streaming Media ausgezeichnet. 

Was macht Ihr bei der Internetwoche?
Im Rahmen der Internetwoche wollen wir nicht so sehr Geschäftsmodelle oder Technologie, sondern den Inhalt in den Vordergrund stellen: Wir sprechen über den Zusammenhang von Inhalt und Erfolg und wie wichtig gutes und durchdachtes Storytelling für den Erfolg eines Films ist. Wie korrespondiert die Geschichte eines Films oder jedes anderen Erzählformats mit dem Marketing und wie wirkt sich die VOD-Auswertung im Netz auf das Marketing und Storytelling eines Films aus? 
 
Was erwartet die Besucher auf Euren Events?
Wir werden einen unterhaltsamen Blick auf die DNA von erfolgreichen Filmen und Überraschungshits wie „Monsieur Claude und seine Töchter“ und aktuellen Internet- und VOD-Hightlight werfen und dabei sicher für den einen oder anderen Aha-Effekt sorgen. 
 
Warum seid Ihr dabei?
Wir hatten bereits im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Veranstaltung im Rahmen der Internetwoche. Köln ist unser Standort und Heimat und die Internetwoche eine herausragende Veranstaltung. Da sind wir gerne dabei. 

Was bedeutet das diesjährige Motto „Think global! Act local?“ für Euch?
Für uns ist das Motto gelebter Alltag. Wir haben Kunden auf der ganzen Welt, die sich für unsere Filme interessieren. Viele dieser Filme haben aber einen klaren Bezug zu ihrem Herkunftsland, bzw. ihrer Heimat. Gerade das macht sie in vielen Fällen für Zuschauer in anderen Teilen der Welt reizvoll.